Mahlzeiten: Lohnsteu­er­liche Behand­lung

Mahlzeiten, die der Arbeit­geber arbeits­täg­lich unent­gelt­lich oder verbil­ligt an Arbeit­nehmer abgibt, sind mit dem antei­ligen amtli­chen Sachbe­zugs­wert nach der Sozial­versicherungs­entgelt­verordnung (SvEV) als Arbeits­ent­gelt zu bewerten. Das gilt auch für Mahlzeiten, die dem Arbeit­nehmer während einer beruf­lich veran­lassten Auswärts­tä­tig­keit oder im Rahmen einer doppelten Haushalts­füh­rung vom Arbeit­geber (oder auf dessen Veran­las­sung von einem Dritten) zur Verfü­gung gestellt werden. Aller­dings darf der Preis der Mahlzeit 60 € nicht übersteigen.

Die Sachbe­zugs­werte sind für das Kalen­der­jahr 2027 durch die „Verord­nung zur Änderung der Sozialversicherungs­entgelt­verordnung“ festge­setzt worden. Demzu­folge beträgt der Wert für Mahlzeiten, die im Kalen­der­jahr 2027 gewährt werden, 

  • für ein Mittag- oder Abend­essen 4,70 € und
  • für ein Frühstück 2,43 €.

Bei Vollver­pfle­gung (Frühstück, Mittag- und Abend­essen) sind die Mahlzeiten also mit dem Wert von 11,83 € anzusetzen.

Unter­kunft: Sachbe­zugs­werte 2027
Der monat­liche Sachbe­zugs­wert für Unter­kunft oder Miete wird auf 289 € festge­setzt. Das entspricht einem tägli­chen Wert von 9,63 €. Dieser Wert gilt als Bemes­sungs­grund­lage, wenn der Arbeit­geber seinem Beschäf­tigten eine Unter­kunft kostenlos oder vergüns­tigt bereit­stellt. Sollte der Tabel­len­wert im Einzel­fall unange­messen sein, kann die Unter­kunft alter­nativ mit dem ortsüb­li­chen Mietpreis bewertet werden (§ 2 Abs. 3 SvEV). Dies ist relevant, wenn die tatsäch­li­chen Mietver­hält­nisse am Beschäf­ti­gungsort erheb­lich vom pauschalen Sachbe­zugs­wert abwei­chen.

Quelle:Sonstige | Beschluss | Bundes­rats-Beschluss | 15-10-2026
23. Oktober 2026|

Mahlzeiten: lohnsteu­er­liche Behand­lung

Mahlzeiten, die der Arbeit­geber arbeits­täg­lich unent­gelt­lich oder verbil­ligt an die Arbeit­nehmer abgibt, sind mit dem antei­ligen amtli­chen Sachbe­zugs­wert nach der Sozial­ver­si­che­rungs­ent­gelt­ver­ord­nung (SvEV) als Arbeits­ent­gelt zu bewerten. 

Das gilt auch für Mahlzeiten, die dem Arbeit­nehmer während einer beruf­lich veran­lassten Auswärts­tä­tig­keit oder im Rahmen einer doppelten Haushalts­füh­rung vom Arbeit­geber (oder auf dessen Veran­las­sung von einem Dritten) zur Verfü­gung gestellt werden. Aller­dings darf der Preis der Mahlzeit 60 € nicht übersteigen. Die Sachbe­zugs­werte sind für das Kalen­der­jahr 2025 durch die 15. Verord­nung zur Änderung der Sozial­ver­si­che­rungs­ent­gelt­ver­ord­nung vom 3.12.2024 festge­setzt worden.

Demzu­folge beträgt der Wert für Mahlzeiten, die im Kalen­der­jahr 2025 gewährt werden, 
a) für ein Mittag- oder Abend­essen 4,40 € und 
b) für ein Frühstück 2,30 €.

Bei Vollver­pfle­gung (Frühstück, Mittag- und Abend­essen) sind die Mahlzeiten also mit dem Wert von 11,10 € anzusetzen.

Quelle:BMF-Schreiben | Veröf­fent­li­chung | IV C 5 - S 2334/19/10010 :006 | 07-12-2024
13. Dezember 2024|
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